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Esbjergausstellung
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Der Stadt
Im Museum wird angestrebt, ein Bild von der Stadt zwischen etwa 1900 und 1950 zu vermitteln. In dieser Zeit entwickelte sich Esbjerg zu einer beachtlichen Stadt, die immer noch weitgehend vom Hafen abhängig war.
In der Gegend um den Marktplatz, Torvet, herum können Beispiele für die typischen Häuser der Stadt gefunden werden, wie zum Beispiel ein kleines Haus aus den ersten Jahren und Fassaden aus den 90er Jahren des neunzehnten Jahrhunderts. Hier sieht man die Rekonstruktion eines Kiosks, der 1910-28 auf dem Marktplatz von Esbjerg stand.
Es gibt hier die eleganten Geschäfte entlang der Hauptstrasse: das Juweliergeschäft aus dem Jahre 1908 und das Modegeschäft aus dem Jahre 1925. Man findet jedoch auch einige Läden für Artikel des täglichen Lebens: den kleinen Krämer aus dem Jahre 1938, den Friseur und den Uhrmacher aus den Jahren 1930 und 1931.
Es gibt auch eine Zahnklinik 1943 eingerichtet, und in der Dachstube über dem Krämer sitzt ein Schneider auf seinem Tisch (1930er).
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Der Hafen
Der Hafen bildete das Herz der Stadt. Auf dem Englandskai wurden Speck, Eier und Butter für England verladen. Im Laderaum ist einer der Hafenarbeiter damit beschäftigt, Butterfässer herabzulassen.
Auch andere typische Hafenarbeitsplätze werden dargestellt: so zum Beispiel die Fischversteigerungshalle aus dem Jahre 1924, altmodisches Salzen von Heringen am Kai und die moderne Büchsenfleischfabrik (1919) mit Arbeiterinnen an ihren Maschinen und Fließbändern sowie eine der vielen Hafenwerkstätten, die ab 1910 für die Motorisierung der Fischereiflotte sorgten.
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Die Wohnungen
Im ”ersten Stock” wurden zwei typische ”Esbjerg-Wohnungen” von ca. 1925 eingerichtet. Über dem Krämer sieht man eine Zweizimmerwohnung, in der seit etwa 1910 ein gelernter Schreiner mit seiner Frau und 3-4 Kinder wohnte.
Da sie Arbeiter sind, sind sie auch Anhänger der Sozialdemokratie und außerdem Abstinenzler.
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Weiter hinten betritt man die grandiose Wohnung des Direktors. Hier findet man ein Dienstmädchenzimmer und ein WC (einen Luxus, den sich nur ganz wenige leisten konnten!).
Von den vielen Zimmern des Direktors hat sich das Museum für zwei entschieden: das Herrenzimmer mit bequemen Sesseln, Rauchtischchen und einem Bücherschrank, sowie das Büro. Wir stellen uns vor, dass der Direktor eine Butterpackerei besitzt oder leitet, und dass die Familie in unmittelbar Nähe des Betriebs wohnt.
Die meisten Türen, Fenster, Fußböden und Decken der beiden Wohnungen stammen aus abgerissenen, alten Häusern.
Einige der Tapeten sind Nachdrucke von alten Mustern.
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